Stabilität sicherstellen

 

Stabile Wirtschaftssysteme sind unerlässlich, um Krisen aufzufangen und langfristige Wachstumsperspektiven zu eröffnen. Die G20 wollen die Widerstandsfähigkeit der Volkswirtschaften und der Weltwirtschaft insgesamt erhöhen: durch mehr Zusammenarbeit bei Handel und Investitionen, sichere und transparente Finanzmärkte, faire Steuersysteme und bessere Beschäftigungsangebote.

Wer langfristig planen will, benötigt einen stabilen Rahmen und sichere Fundamente. Politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Strukturen müssen dauerhaft und zuverlässig funktionieren, damit die Menschen weltweit ihren Alltag planen und ihre Zukunft gestalten können.

Aktuelle Entwicklungen wie die Finanzkrise von 2008 und der Klimawandel zeigen, dass diese Stabilität keine Selbstverständlichkeit ist. Wirtschaftliche Krisen, Natur- und Umweltkatastrophen und politische Unruhen haben Auswirkungen auf die Funktionsfähigkeit und Zuverlässigkeit der Strukturen, die den Rahmen für Wachstum und Entwicklung bilden. Wie stabil sie sind, hat Einfluss nicht nur auf die gegenwärtigen Lebensbedingungen vieler Menschen, sondern auch auf die Zukunft kommender Generationen.

Die G20-Staaten repräsentieren zwei Drittel der Weltbevölkerung, vier Fünftel des Bruttoinlandsproduktes, das auf der Welt erwirtschaftet wird, und drei Viertel des Welthandels. Damit spielen sie eine herausragende Rolle im weltweiten Wirtschaftssystem. Eine Rolle, die aber auch viel Verantwortung mit sich bringt. Auf dem G20-Gipfel wollen sich die Teilnehmerstaaten dieser Verantwortung stellen und aktiv an Lösungen für die wichtigsten Herausforderungen der Zukunft arbeiten.

Um diese Überlegungen zu strukturieren, haben sich die bedeutendsten Aufgabenfelder in drei Themensäulen geordnet. Eine dieser Themensäulen trägt die Überschrift „Stabilität sichers­tellen“. Hier geht es vor allem um die Frage, wie ein stabiles und nachhaltiges Wirtschafts­wachstum sichergestellt werden kann. Folgende Aufgabenfelder stehen dabei im Mittelpunkt:

  • Weltwirtschaft
  • Welthandel
  • Beschäftigung
  • Finanzmärkte/Internationale Finanzarchitektur
  • Steuerkooperation

Auch die jungen Erwachsenen werden im Rahmen des Youth 20 Dialogue zu diesen Herausforderungen diskutieren, die Themen sichten und aus ihrer Sicht konkrete Handlungsempfehlungen für die Politik entwickeln. Diese werden zum Abschluss des Jugendgipfels in einem Positionspapier Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesjugendministerin Manuela Schwesig vorgestellt und übergeben.

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