Zukunftsfähigkeit verbessern

Nicht nur Wachstum ist wichtig, sondern auch die Art und Qualität des Wachstums. Zukünftige Wachstumsentwicklung muss die Voraussetzungen für Lebensqualität und Wohlstand verbessern, nicht untergraben. Mit der Agenda 2030 haben die Vereinten Nationen einen Handlungsrahmen vorgegeben, der auch nachfolgenden Generationen die Chance eröffnet, ihre eigene Zukunft verantwortungsbewusst zu gestalten. Wie diese Vorgaben umgesetzt und in wichtigen Handlungsfeldern wie Klimaschutz, nachhaltiger Energieversorgung, Digitalisierung, Gesundheitsförderung und Geschlechtergerechtigkeit umgesetzt werden können, ist Thema des G20-Gipfels.

Lange galt Wachstum an sich als positiver Wert. Erst im Laufe des 20. Jahrhunderts fand in den modernen Gesellschaften ein Umdenken statt. Ein maßgebliches Ereignis war der Bericht „Die Grenzen des Wachstums“, der im Jahr 1972 vom Club of Rome, einem Gremium führender Wissenschaftler aus verschiedensten Disziplinen, vorgelegt wurde. Darin warnten die Experten vor einem unbegrenzten Wachstum, das die Umwelt irreparabel zerstört und die Ressourcen der Erde rückhaltlos ausbeutet. Wachstum sei nur dann sinnvoll, wenn es kommenden Generationen nicht die Lebensgrundlagen nimmt.

Darum ist es ein Ziel der G20, die Wirtschaftstätigkeit auf der Welt so nachhaltig zu gestalten, dass die Grundlagen für eine lebenswerte Zukunft der Menschen gesichert bleiben. Aber was heißt das konkret? Über welche Eigenschaften und Qualitäten muss eine Gesellschaft verfügen, damit sie sich den Herausforderungen der Zukunft stellen kann?

Diesen Fragen wird sich der G20-Gipfel widmen. Es gibt eine Reihe von Themenfeldern, die dabei ganz besonders im Blickpunkt stehen:

  • Klima und Energie
  • Agenda 2030
  • Digitalisierung
  • Gesundheit
  • Stärkung von Frauen

Die jungen Teilnehmer des Youth 20 Dialogue werden sich mit diesen Themen intensiv beschäftigen. Zu den aus ihrer Sicht wichtigsten Themen werden sie eigene Thesen herausarbeiten. Diese werden dann Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesjugendministerin Manuela Schwesig abschließend in einem Positionspapier vorgestellt.

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