Verantwortung übernehmen

Die Staaten der G20 haben eine besondere Verantwortung, um federführend an der zukünftigen Entwicklung mitzuwirken. Es gibt viele Themen, für die tragfähige Lösungen nur auf internationaler Ebene funktionieren können. Das gilt für die Flüchtlings- und Migrationsfrage ebenso wie für die Bekämpfung von Terrorismus, Korruption und Geldwäsche, für die Verbesserung der weltweiten Ernährungssituation und die Schaffung von Zukunftsperspektiven für den afrikanischen Kontinent. Auf dem G20-Gipfel werden die Teilnehmerländer darüber diskutieren, wie sie ihre besondere Rolle in der internationalen Gemeinschaft am besten dafür einsetzen können, um Lösungen auf den Weg zu bringen.

In einer Welt, die sich immer stärker vernetzt, ist globales nachhaltiges Wachstum eine Aufgabe, die alle angeht. Die Staaten der G20 haben aber eine ganz besondere Verantwortung, sich diesem Prozess zu stellen und Lösungen für die drängendsten Herausforderungen der Zukunft auf den Weg zu bringen. Mit ihrer Wirtschaftskraft und ihrem politischen Einfluss haben sie ein ganz besonderes Gewicht in der internationalen Gemeinschaft: Sie tragen ganz entscheidend dazu bei, wie sich die Welt der Zukunft entwickelt. Viele bedrohliche Tendenzen haben hier ihren Ausgangspunkt, aber auch Potenziale, die deutliche Impulse für eine nachhaltige Entwicklung setzen können.

Die G20 haben sich verpflichtet, die Verantwortung anzunehmen, die aus ihrer wirtschaftlichen Stärke und ihrer politischen Rolle in der internationalen Gemeinschaft resultiert. Dazu gehört, dass stärker reflektiert wird, welche Folgen und Auswirkungen das eigene wirtschaftliche und politische Verhalten in der übrigen Welt hat. Und dazu gehört auch, dass politische Lösungen, die die Zukunft aller Menschen betreffen, über nationale Grenzen hinweg, in Kooperation und Partnerschaft angestrebt werden.

Folgende Punkte stehen dabei im Fokus:

  • Bekämpfung von Fluchtursachen
  • Partnerschaft mit Afrika
  • Terrorismusbekämpfung
  • Antikorruption
  • Landwirtschaft/Ernährungssicherheit

Auch zu diesem Themenschwerpunkt werden die Teilnehmer des Youth 20 Dialogue arbeiten und wichtige gemeinsame Positionen identifizieren. Die Arbeitsergebnisse werden zum Abschluss des Jugendgipfels Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesjugendministerin Manuela Schwesig in einem Positionspapier präsentiert.

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